Durch diese hohle Gasse muß er kommen,
Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht.
Quotes from Wilhelm Tell — Friedrich Schiller
1759–1805 Germany
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Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.
Es hebt die Freiheit siegend ihre Fahne.
Ertragen muß man, was der Himmel sendet,
Unbilliges erträgt kein edles Herz.
Ein rechter Schütze hilft sich selbst.
Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie
Die fürchterliche Nahrung.
Wir wollen seyn ein einzig [or: einig] Volk von Brüdern,
In keiner Noth uns trennen und Gefahr.
Ein furchtbar wüthend Schreckniß ist
Der Krieg, die Heerde schlägt er und den Hirten.
Mach deine Rechnung mit dem Himmel Vogt,
Fort mußt du, deine Uhr ist abgelaufen.
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Sie alle ziehen ihres Weges fort
An ihr Geschäft – und Meines ist der Mord!
Steh zu deinem Volk,
Es ist dein angebohrner Platz.
Ich bin der lezte meines Stamms.
Ihm gehört das Weite
Was sein Pfeil erreicht,
Das ist seine Beute,
Was da kreucht und fleugt.
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
Das ist [or: war] Tells Geschoß.
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